Mein Buch „Nachhaltig imkern mit gesunden Honigbienen“

Ich freu mich sehr, Ihnen und Euch mein erstes Buch vorstellen zu können

Leider muss ich mich zuerst für einen Fehler entschuldigen.

Richtigstellung und Entschuldigung

Trotz größter Sorgfalt bei der Erarbeitung des Buches ist mir ein Fehler unterlaufen, der schwerwiegende Auswirkungen hat: Ich habe auf Seite 167 und Seite 171 geschrieben, dass u.a. auch Dr. Ritter die Einfuhr der Apis cerana und damit der Varroa zu verantworten hat. Diese Aussage ist falsch! Ich habe versehentlich Quellen vertauscht und falsch wiedergegeben, was mir sehr leid tut und wofür ich mich von ganzem Herzen entschuldigen möchte! Dr. Ritter war 1971 noch Student im Grundstudium und hatte zu dieser Zeit weder Kontakt zu Bienen noch zum Bieneninstitut in Oberursel. Auch später hatte er nichts mit der Einschleppung der Varroamilbe nach Deutschland zu tun. Viemehr beschäftigte er sich nach der Promotion (1978) intensiv mit der Bekämpfung dieses Parasiten. Ihn trifft daher absolut keine Schuld!

Falls Sie ein Exemplar der 1. Auflage haben, möchte ich Sie bitten, folgende Worte zu streichen:

Seite 167, 8. Zeile:  „Obwohl man durch von Buttel-Reepen seit 1918 wusste, dass die Varroamilbe auf der Östlichen Honigbiene lebte, holten Prof. Friedrich Ruttner und W. Ritter 1970 und 1971 zwölf Völker der Östlichen Honigbiene zu Forschungszwecken aus China und Pakistan ans Institut für Bienenkunde Oberursel in Hessen, ohne deren Befall mit Varroa destructor erkannt zu haben.“
Seite 171: „Dr. Ritter, der die Varroamilbe zusammen mit Prof. Ruttner nach Deutschland eingeschleppt hat und maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der Strategie 1 beteiligt war, sieht diesen damals eingeschlagenen Weg heute sehr kritisch.“

Der Verkauf meines Buches ist gestoppt. Ich bitte um Verständnis

Es geht aber bald weiter… Dank des großen Entgegenkommens von Dr. Ritter kommt es in Kürze zu einer Einigung. Herzlichen Dank dafür!

Uns Menschen und die Honigbiene verbindet eine lange gemeinsame Geschichte, aus der vielleicht die tiefe Verbundenheit herrührt, die wir zu den Honigbienen verspüren. Aber irgendetwas ist gründlich schief gelaufen. Ab etwa 1700 oder sogar früher drohte die jeweilige einheimische Honigbiene auszusterben. Ab 1850 begann die Intensivierung der Bienenhaltung, die die Honigbienen ihre natürliche Gesundheit kostete. Eine Bienenseuche löste die nächste ab. Heute ‒ nach nur wenigen Jahrzehnten der intensiven Bienenhaltung ‒ steht die einheimische Honigbiene kurz vor der Ausrottung, in Deutschland ist die einheimische Dunkle Biene wohl schon ausgestorben.

Mein Buch möchte das Bewusstsein für die Verantwortung mehren, die wir für die Natur, und somit auch für die Honigbienen, tragen. Denn nur durch Einbeziehung der Natur kann eine umfassende Gesundheit für die Biene gewährleistet werden. Ich schlage neue Wege für Imkerinnen und Imker vor, die auf wissenschaftlichen Fakten und aktuellen Forschungsergebnissen basieren. Daraus leite ich Grundzüge für eine verantwortungsvolle Imkerpraxis ab, um den Honigbienen so viele Stressfaktoren wie möglich zu nehmen und ihr Immunsystem zu stärken. Ich habe auch versucht darzustellen, was wir von wild lebenden Honigbienen lernen können. Das reich bebilderte Buch besteht aus sechs Teilen, die unter anderem die Entwicklung und Ausbreitungswege unserer einheimischen Dunklen Biene und das Drama ihrer Ausrottung, die Geschichte von Mensch und Biene seit 2 Millionen Jahren, die Bienenhaltung seit dieser Zeit, die Strategien der Bekämpfung von Krankheiten samt der Einschätzung ihres jeweiligen Erfolges und die Grundlagen nachhaltigen Imkers betrachten.
Dieses umfassende Hintergrundwerk mit vielen Tipps wendet sich an alle Imkerinnen und Imker, die offen dafür sind, eine weitere Perspektive im Umgang mit ihren Honigbienen einzunehmen oder Fakten suchen, die ihr Unwohlsein mit der bisherigen Imkerpraxis ernst nimmt.

288 Seiten, 115 Abbildungen, 7 Tabellen, kartoniert,
EUR 34.00 (D) / EUR 35.00 (A) / CHF 40.00 (UVP)
ISBN 978-3-258-08250-9
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